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Staatsoper unter den Linden

Adresse: Unter den Linden 7
10117 Berlin Deutschland
Tel: +49 30 20 35 40
Fax: +49 30 20 35 44 80


Beschreibung:

Das Opernhaus wurde 1918 (andere Quellen: 1919) in Staatsoper Unter den Linden umbenannt und aus der Königlichen Kapelle entstand die Kapelle der Staatsoper. Bis April 1928 wurde das Bühnenhaus umgebaut; neu hinzugefügt wurde eine Drehbühne sowie Unter- und Seitenbühnen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Staatsoper zweimal durch Bombeneinschlag vollständig zerstört, zuerst in der Nacht vom 9. zum 10. April 1941 und erneut am 3. Februar 1945. Es folgten Neuaufbauten 1941–1942 durch E. Meffert sowie 1952–1955 durch Richard Paulick nach dem Knobelsdorffschen Original, die beide mit einer Aufführung von Richard Wagners Die Meistersinger von Nürnberg zelebriert wurden (zuletzt am 4. September 1955).

1945, nach Kriegsende wurde die Lindenoper in Deutsche Staatsoper Berlin umbenannt; das erste Opernkonzert fand am 16. Juni 1945 mangels eines bespielbaren Hauses im Großen Sendesaal des Funkhauses in der Masurenallee statt. Zwischen 1945 und 1955 wurde der Admiralspalast (das spätere Metropol-Theater) als Spielstätte genutzt.

Im März 1955 wurde am Giebelportikus die Inschrift Fridericus Rex Apollini et Musis auf Betreiben der FDJ entfernt und mit Deutsche Staatsoper ersetzt. Am 4. September 1955 wurde die Oper mit einem feierlichen Staatsakt wiedereröffnet.

Das Haus verfügt derzeit über 1396 Sitzplätze im Hauptsaal (Parkett und drei Ränge) und fasst im Apollosaal 240 Zuschauer. Das Opernhaus wurde zuletzt 1983 bis 1986 umfassend restauriert.

1990/1992, beim Übergang der Staatsoper aus der Verantwortung des Ministerrates für Kultur der DDR in die des Berliner Kultursenators war der Personalkörper der Oper 1275 Mitglieder stark; zum Ende des Geschäftsjahres 2001 waren an der Staatsoper nur noch 787 Mitarbeiter beschäftigt.

Der am 6. Dezember 1992 gegründete Verein der Freunde und Förderer der Deutschen Staatsoper Berlin e. V. unterstützt die Arbeit der Staatsoper finanziell und ideell. Zu seinen Gründungsmitgliedern gehören Hans-Dietrich Genscher, Friede Springer, Teddy Kollek und Henry Kissinger.

Mitte der 1990er Jahre wurde das Haus erneut umbenannt in Staatsoper Unter den Linden.

Gegenwart [Bearbeiten]

Derzeit steht die Existenz der drei Berliner Opernhäuser (neben der Staatsoper die Deutsche Oper Berlin und die Komische Oper Berlin) und deren künstlerische Unabhängigkeit zur Diskussion. Im Rahmen von Sparmaßnahmen versucht der Berliner Senat, die Ensemble, die Haustechnik und die Werkstätten aus den Beschäftigungsverhältnissen des öffentlichen Dienstes auszugliedern und in außertarifliche Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln. Seit dem 1. Januar 2004 sind die drei Berliner Opernhäuser in der Berliner Opernstiftung zusammengefasst. Generaldirektor der Stiftung ist Michael Schindhelm.


Anreise:

U-Bahn: Hausvogteiplatz (U2), Französische Straße (U6), Stadtmitte (U2, U6); Friedrichstraße (U6)
S-Bahn: Unter den Linden (S1, S2), Friedrichstraße (S1, S2, S5, S9, S75)
Bus: 100, 147, 200, TXL, N5

Taxistand vor dem Haus


Lageplan:

Lat:52.5173 Long:13.3949

angelegt am / letztes update:
05.03.07 von macondo / 17.03.07
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Events

Premiere Manon 29.04.07 19.00
Manon 03.05.07 19.00
Manon 06.05.07 19.00
Manon 09.05.07 19.00
Manon 12.05.07 19.00
Manon 16.05.07 19.00
Manon 19.05.07 19.00

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